Judith Zander

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Judith Zander erhält den mit 2.500 Euro dotierten und von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft verliehenen Uwe-Johnson-Förderpreis 2011 für ihren Debütroman Dinge, die wir heute sagten.

In der Begründung der Jury heißt es, Judith Zander verbinde in ihrem Roman auf kunstvolle Weise Vergangenes und Gegenwärtiges. “Über das Mit- und Gegeneinander unter­schiedlicher Stimmen setzt sich Stück für Stück das Porträt einer vor­pommerschen Dorf­gemeinschaft zusammen, deren Einzelschicksale über drei Generationen anein­ander gebunden sind. Beim Erzählen entsteht ein polyphoner Strom, in dem die unterschiedlichen Figuren jeweils eine aus der subjektiven Erfahrung geronnene unverwechselbare Stimme erhalten. Wie bei Uwe Johnson zeigt sich, auf welche Weise die Zeitläufte in das Leben des einzelnen eingreifen und was in der Erinnerung von der Geschichte eines Landes bleibt, das es nicht mehr gibt.” Weiterlesen »

Judith Zander

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Judith Zander liest aus ihrem Romam Dinge, die wir heute sagten am Dienstag, 11. Januar 2011, Lesung im Rahmen der Lesereihe “buch & bühne” im Landestheater Tübingen, Eberhardsstraße 7. Am Mittwoch, 12. Januar 2011 in der Stadtbibliothek Reutlingen, Spendhausstraße 2 und am Freitag, 14. Januar 2011 um 18.00 Uhr, Lesung im Rahmen des 10. Berliner Wintersalon (Spezialnacht der Debütromane) im Sony Center am Potsdamer Platz 4.

Bresekow, ein Dorf in Vorpommern. Als die alte Frau Hanske stirbt, kommt ihre Tochter Ingrid mit ihrer Familie aus Irland zur Beerdigung. Ingrid hatte Bresekow vor vielen Jahren fluchtartig verlassen. Der Besuch verändert vieles im Dorf, wirft gerade für die Familien Ploetz und Wachlowski alte und neue Fragen auf. Die Dorfbewohner beginnen zu sprechen, über ihr derzeitiges Leben und ihre Verstrickungen von damals. Bresekow war immer eine kleine Welt, eng, abgelegen und heute zudem vom Verfall bedroht. Weiterlesen »