JuLit-HeftDas neueste JuLit-Heft steht unter dem Titel „Schnee von gestern? Oder: Ist Frau Holle noch aktuell?“. Vor 200 Jahren wurde der erste Band der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm veröffentlicht. Noch zu Jacobs und Wilhelms Lebzeiten erschienen diverse überarbeitete Auflagen. Ihre Märchensammlung avancierte zu einem der meist gelesenen Bücher der deutschen Kulturgeschichte und fand auch international große Verbreitung.

Das Jubiläum liefert den Beweis: Dornröschen, Aschenputtel oder der Froschkönig sind tatsächlich nicht „gestorben“. Sie leben noch heute, egal ob in prächtigen Märchenausgaben, Bilderbuchversionen, in Kino- und Fernsehfilmen, Theaterinszenierungen oder im gesprochenen Wort engagierter Erzähler. Und diese Erfolgsgeschichte steht im Zentrum des Fokus-Teils. Weiterlesen »

Angst und Schrecken. Monstern in der Kinder- und JugendliteraturDie neue JuLit ist soeben erschienen. Das aktuelle Heft beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten und Funktionen von Monstern in der Kinder- und Jugendliteratur. Schon im Märchen finden sich monströse Wesen wie Hexen oder Drachen. Seit dem 19. Jahrhundert haben Monster einen festen Platz in der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Neue Ansätze und Bearbeitungen klassischer Figuren finden sich auch in aktuellen Titeln. Das junge Publikum liebt es, sich aus der Sicherheit des Lesesessels genüsslich vor phantastischen Geschöpfen zu gruseln, sich an der so genannten Angstlust zu weiden. Neben ihrem Unterhaltungswert können Monster Kinder in ihrer psychologischen Entwicklung unterstützen und sie in die literarische Gemeinschaft einführen.

Zudem enthält das Heft u.a. einen Werkstattbericht zum Autor Finn-Ole Heinrich, einen Beitrag zu Suiziddarstellungen im Jugendbuch sowie einen Nachruf auf den im Frühjahr verstorbenen Bilderbuchkünstler Maurice Sendak.

Welche Artikel darüber hinaus in der aktuellen Ausgabe zu finden sind, ist auf der Homepage vom Arbeitskreis für Jugendliteratur einsehbar, über die das Heft auch bestellt werden kann.

Hrsg. vom Arbeitskreis für Jugendliteratur, 9,50 Euro zzgl. Versand, zu bestellen beim Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. im Internet unter www.jugendliteratur.org

JuLitDas neue JuLit ist soeben erschienen. In Anlehnung an das Symposium Leseförderung auf dem Prüfstand des Arbeitskreises für Jugendliteratur auf der Leipziger Buchmesse im März steht die außerschulische Leseförderung im Mittelpunkt. Das Spannungsfeld zwischen ehrenamtlichem Engagement und Bemühungen zur Professionalisierung wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Zudem enthält das Heft u.a. einen Werkstattbericht zur Illustratorin Katrin Stangl, eine Filmbesprechung von Hugo Cabret sowie einen Beitrag zum Thema Reiseführer.

Welche Artikel darüber hinaus in der aktuellen Ausgabe zu finden sind, ist auf der AKJ-Homepage einsehbar, über die das Heft auch bestellt werden kann.

Hrsg. von Arbeitskreis für Jugendliteratur, 9,50 Euro zzgl. Versand, zu bestellen beim Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. im Internet unter www.jugendliteratur.org

Während der Leipziger Buchmesse, am 15. März 2012, werden der Deutsche Literaturfonds und der Arbeitskreis für Jugendliteratur (AKJ) zum dritten Mal die Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien vergeben. Die Preise gehen an die Giessener Autorin Marlene Röder für ihren Erzählband Melvin, mein Hund und die russischen Gurken und an den Hamburger Autor Nils Mohl für sein Buch Es war einmal Indianerland.

Marlene Röder

Foto © Jen Preusler

Marlene Röder wurde 1983 in Mainz geboren. Sie wuchs in Limburg auf. Nach ihrer Ausbildung zur Glasmalerin begann sie ein Lehramtsstudium. Seit ihrem 14. Lebensjahr schreibt sie bereits Erzählungen. Ihr erster Roman Im Fluss wurde mit dem Hans-im-Glück-Preis der Stadt Limburg ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman Zebraland erhielt den Evangelischen Buchpreis und den Hansjörg-Martin-Preis für den besten deutschsprachigen Jugendkriminalroman. Marlene Röder lebt und studiert in Gießen.

Aus der Jurybegründung:
Marlene Röder wagt sich nach zwei Romanen in ihrem Buch Melvin, mein Hund und die russischen Gurken an eine im Jugendbuch ungewöhnliche Form – an die kurze Erzählung. In Momentaufnahmen verdichtet sie entscheidende Situationen im Leben ihrer Figuren, fängt ihre widersprüchlichen Gefühle, ihre Unsicherheiten oder auch ihre Tollkühnheit ein, erzählt in knapp skizzierenden Sätzen und vor allem zwischen den Zeilen von den unterschiedlichsten Milieus und von Wendepunkten und Entscheidungen, von denen offen bleibt, wohin sie führen werden. Weiterlesen »

Arbeitskreis für Jugendliteratur nominiert Jutta Bauer und Peter Härtling

Als deutsche Sektion des International Board on Books for Young People (IBBY) hat der Arbeitskreis für Jugendliteratur die Illustratorin Jutta Bauer und den Autor Peter Härtling jeweils für den Hans Christian Andersen-Preis sowie für den Astrid Lindgren-Gedächtnispreis 2010 nominiert.

Der Hans Christian Andersen-Preis ist die international renommierteste Auszeichnung im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur. Er wird alle zwei Jahre von der internationalen Leseförderungsorganisation IBBY vergeben. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt am 22. März 2010 auf der Internationalen Kinderbuchmesse in Bologna. Die Auszeichnung wird am 11. September 2010 während einer festlichen Gala beim von der spanischen Sektion ausgerichteten 32. IBBY-Kongress in Santiago de Compostela verliehen. Insgesamt haben 33 nationale IBBY-Sektionen 29 Autoren und 27 Illustratoren nominiert. Eine Liste aller Nominierungen kann auf der IBBY-Homepage eingesehen werden. Weiterlesen »

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